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Wetter in Niedersachsen: Experte mit alarmierender Prognose – „Immer extremer“

Niedersachsens Landwirte schauen derzeit besorgt nach oben. Denn das aktuelle Wetter spielt ihnen so gar nicht in die Karten.

© IMAGO/Countrypixel

Videografik: Treibhauseffekt und Klimawandel

Der Treibhauseffekt sorgt dafür, dass die globale Durchschnittstemperatur bei 15 Grad Celsius liegt - der Effekt ist damit für das Leben auf der Erde unerlässlich. Vom Menschen erzeugte Gase verstärken den Effekt und tragen damit zur globalen Erwärmung bei.

Das Wetter in Niedersachsen meint es derzeit ganz gut mit uns Menschen – aber die Natur muss darunter leiden.

Denn das Wetter in Niedersachsen bleibt auch in den kommenden Tagen so, wie es ist: Viel zu trocken!

Wetter in Niedersachsen: Alles weiß

Wenn Meteorologen vor einer weißen Wetterkarte stehen, heißt das nicht, dass überall Schnee liegt – sondern vielmehr, dass nichts los ist. Dem ist auch jetzt so. „Wir sehen, dass wir eigentlich nichts sehen“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung am Donnerstag (3. April) in seinem Youtube-Video. In Sachen Niederschlag gebe es in fast ganz Deutschland einer Prognose des Deutschen Wetter-Dienstes (DWD) zufolge auch in den kommenden Tagen nichts zu vermelden. Wenn dann nur im Südosten, aber in Niedersachsen soll es trocken bleiben. „Der hohe Luftdruck bleibt stabil über uns hängen“, sagt Jung.

Fällt der Osterurlaub ins Wasser?

Dafür komme aktuell in Spanien und Portugal umso mehr Regen runter. Es drohe sogar eine Unwetter-Lage, auch in Griechenland bis hinein in die Türkei. „Kein Wunder, wir haben den Hochdruck. Wo ziehen dann die Tiefs hin? Südlich oder nördlich drumherum. So macht das Ganze Sinn“, sagt der Wetter-Experte. „Bei uns in Deutschland ist das Trockenloch zu finden, wir sind quasi mittendrin.“

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Vielleicht werde es ab Mitte April dann mal wieder ein wenig regnen, sagt Jung. Aber das sei alles noch sehr unsicher: „Dabei bräuchten wir dringend Niederschläge!“ Das zeigt auch der Dürremonitor. Die Böden sind demnach viel zu trocken – vor allem bei uns in Niedersachsen, dem Agrarland Nummer eins. „Es wird immer extremer“, heißt es bei wetter.net mit Blick auf die Dürre im Frühjahr. Hinzu komme aktuell noch der Wind, der vor allem die Erdoberfläche zusätzlich austrockne, sagt Jung. „Der Wind treibt die Trockenheit noch weiter voran.“


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