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Sparkasse: Kunden erhalten plötzlich Kündigungen – das müssen sie dringend tun

Die Sparkasse zählt zu den beliebtesten in Deutschland. Doch damit dürften Kunden überhaupt nicht einverstanden sein.

© IMAGO/Michael Gstettenbauer

Sparkasse und Co. verabschieden sich von Girocard - so geht's für Kunden weiter

Die Sparkasse präsentierte einen Nachfolger zur klassischen Girocard (ehemals EC-Karte): die Sparkassen-Card. Sofern diese mit einem Visa-Co-Badge ausgestattet sind, können Kunden sie auch bei Apple Pay und Googles mobilem Bezahlen benutzen.

Die Sparkasse gehört zu den beliebtesten Kreditinstituten in Deutschland. Mit ihrem vielfältigen Angebot an Kontomodellen und Anlage-Konzepten sowie dem Online-Banking wird sie von vielen Kunden geschätzt. Zuletzt stand die Sparkasse allerdings öfter mal in der Kritik.

Unter anderem stießen die hohen Kontoführungsgebühren und der knauserige Zinssatz auf die Tagesgeldkonten den Kunden übel auf. Nun kommt es jedoch für einige Sparkassen-Kunden ziemlich dicke – denn ein paar Kontoinhaber müssen um ihr Konto bangen. Was ist der Grund?

Sparkasse greift hart durch

Um genau zu sein geht es um die Stadtsparkasse München. Bereits vor zwei Jahren hat diese neue Kontomodelle eingeführt. In diesem Zuge mussten sich Kunden für eines davon entscheiden. Wer sich bislang aber noch nicht für eine Umstellung entschieden hat, muss jetzt handeln. Sonst könnte für einige die Kündigung des Kontos drohen.

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Kunden, die bisher nicht reagiert haben, erhalten jetzt nämlich Kündigungsschreiben. Bis Ende Mai haben diese dann Zeit, sich für eines der neuen Modelle zu entscheiden. Einen Haken gibt es jedoch an der ganzen Sache. Die neuen Modelle, die 2023 eingeführt wurden, verlangen höhere monatliche Gebühren und zusätzliche Kosten für bestimmte Leistungen. So etwa müssen Kunden 35 Cent pro Buchung dann zahlen.

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Kündigen oder neues Kontomodell?

In dem Schreiben heißt es konkret, dass bestehende Konten aus technischen und rechtlichen Gründen bis zum 31. Mai entweder umgestellt oder gekündigt werden müssen. Widerspricht man nicht aktiv, stimmt man der ganzen Umstellung stillschweigend zu. Das bedeutet: Die Nutzung der Sparkassen-Karte oder das Tätigen von Bargeldgeschäften gilt als Zustimmung.


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In so einem Fall bleibt das alte Konto bis spätestens zum 30. Juni bestehen. Danach wird es automatisch auf das neue Modell umgestellt. Für viele stellt das offenbar kein Problem dar, wie eine Sprecherin der Stadtsparkasse gegenüber „T-Online“ betont: „Über 90 Prozent unserer Kundinnen und Kunden haben inzwischen zugestimmt.“