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Trump: Ausgerechnet Putin bleibt von Zöllen verschont – sofort kommt Verdacht auf

Es ist auffällig: Während die EU, Kanada, Japan und andere Verbündete der USA von Trump Zölle aufgebrummt bekommen, bleibt Putin verschont.

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Es ist schon auffällig: Ausgerechnet Russland bleibt von neuen Zöllen verschont. Während Donald Trump treuen Partnern, Nachbarn und Verbündeten wie der EU, Japan, Kanada und Mexiko Mega-Strafzölle aufbrummt, fehlt Putins Land auf der Liste.

Gegen 185 Länder weltweit verhängen die USA neue Zölle. Auch der Ukraine brummt Trump 10 Prozent auf. Nicht aber Russland. Daneben fehlen noch Belarus, Kuba und Nordkorea auf der Liste. Trump-Kritiker, die seine Nähe zum Kreml-Herrscher sowieso immer schon verdächtig fanden, bemerken das sofort.

+++ Mehr zum Thema: Newsblog zu den neuen Hammer-Zöllen von Trump +++

Trump wieder unterwürfig gegenüber Putin?

„Russland wird auf Trumps Liste der Zölle nirgends erwähnt. Kapiert ihr es jetzt?“, schreibt ein politischer Aktivist auf X. Ein anderer postet ein KI-Bild, auf dem Trump kniend vor Putin zu sehen ist, er auf einer Art Thron sitzt. Der Verdacht, Putin habe etwas gegen den US-Präsidenten in der Hand, was sein devotes Verhalten ihm gegenüber erklären könnte, flammt im Netz erneut auf.

Trumps Sprecherin Karoline Leavitt erklärte der US-Nachrichtenseite „Axios“, dass Russland nicht berücksichtigt wurde, weil US-Sanktionen bereits „jeden bedeutenden Handel ausschließen“. Das ist jedoch zweifelhaft, denn auch andere kleinere Handelspartner sind betroffen.

Der Ukraine hat er Strafzölle aufgebrummt

Zwar ist das Handelsvolumen zwischen den USA und Russland infolge des Ukraine-Krieges deutlich geschrumpft, aber es wurden 2024 immerhin noch Güter im Wert von 3,5 Milliarden Dollar gehandelt. Bei Warenimporten in die USA liegt Russland immer noch vor der Ukraine, die nun neue Strafzölle von Trump bekam.


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