Als er zu Eintracht Braunschweig wechselte, waren die Hoffnungen und Erwartungen groß, dass er richtig durchstarten kann. Nach nur einem Jahr war die Zeit von Youssef Amyn in der Löwen-Stadt allerdings schon wieder vorbei.
Bei Eintracht Braunschweig sah er keine Perspektive mehr, weshalb Amyn sich für einen Wechsel entschied. Der Youngster ist seit dem vergangenen Sommer in Saudi-Arabien unter Vertrag. Zwar spielt er regelmäßig, doch ihm und seinem Klub droht die Katastrophe.
Eintracht Braunschweig: Ex-Profi Amyn vor Desaster
Am Ende waren es nur neun Einsätze für Eintracht Braunschweig, die Youssef Amyn absolvierte. Daniel Scherning hatte keine Verwendung mehr für den offensiven Mittelfeldspieler übrig, der sein Talent trotz der wenigen Einsatzminuten immer wieder unter Beweis stellte.
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Statt in der 2. Bundesliga um den Klassenerhalt zu kämpfen, wechselte Amyn im Sommer nach Saudi-Arabien. Mit dem Al Wehda FC spielt der gebürtige Essener gegen Superstars wie Cristiano Ronaldo, Sadio Mane oder Karim Benzema, die alle ebenfalls seit einigen Jahren im Wüstenstaat unterwegs sind.
Allerdings hat Amyn keine richtigen Stars in seiner Mannschaft, wie es bei den meisten Saudi-Klubs der Fall ist, die viele Millionen bezahlen, um europäische Top-Spieler zu verpflichten. Das spiegelt sich dann auch in der Tabelle wider. Amyn und Wehda stehen auf dem letzten Platz.
Es droht der Abstieg
Zwar bekommt Amyn im Gegensatz zu seiner Zeit bei Eintracht Braunschweig viel Spielzeit, steht sogar oft in der Startelf im Team vom uruguayischen Trainer Daniel Carreno. In 20 Spielen machte er drei Tore und bereitete einen Treffer vor. Doch die Ergebnisse stimmen einfach nicht.
In diesem Jahr allein gab es sieben Niederlagen, ein Unentschieden und nur einen Sieg. Auf dem rettenden Ufer sind es für Amyn und seine Mannschaft ganze sechs Punkte. Hoffnung und Besserung sind nicht in Sicht, da von allen Klubs Wehda die schlechteste Form hat und zuschauen muss, wie die Konkurrenten wichtige Siege einfahren.
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So droht Amyn der erste Abstieg in seiner noch jungen Karriere. Dabei hatte er sich bei Wehda viel vorgenommen. Sein Vertrag beim saudischen Klub läuft noch bis zum Sommer 2027. Ob er sich bei einem Abstieg die zweite saudische Liga antun wird, ist wohl eher unwahrscheinlich.