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Eintracht Braunschweig: Angst vor Derby-Spionen! Hannover 96 geht radikalen Schritt

Es istr das Spiel des Jahres für Hannover 96 und Eintracht Braunschweig – deshalb geht Breitenreiter jetzt einen harten Schritt.

© IMAGO/Susanne Hübner

Hannover vs. Braunschweig: Ziemlich beste Feinde – daher kommt die Rivalität

In diesem Video erklären wir euch die Gründe der Rivalität beider Vereine in Niedersachsen.

Es ist das Spiel des Jahres für beide Rivalen. Hannover 96 und Eintracht Braunschweig treffen sich am Sonntag (9. März, 13.30 Uhr) zum Niedersachsen-Derby – eins der hitzigsten Duelle in Fußball-Deutschland. Bis dahin werden die 96-Fans ihre Spieler aber nicht mehr zu Gesicht bekommen.

Vor dem Hinspiel gab es noch ein Abschlusstraining vor einer Mega-Kulisse im Stadion. Nun zieht André Breitenreiter vor dem Duell mit Eintracht Braunschweig alle Vorhänge zu. Keine Fans beim Training – zu groß ist die Sorge vor Spionen des Erzrivalen.

Eintracht Braunschweig: Hannover schottet sich ab

4.000 Hannoveraner sorgten vor dem Derby-Hinspiel für eine irre Kulisse beim Abschlusstraining. Das Ergebnis: Eine bittere 0:2-Niederlage gegen den verhassten Rivalen. Nun läuft in der Landeshauptstadt alles anders. Die Zahl der Trainings-Kibitze wird sich in der Derby-Vorbereitung auf exakt Null belaufen.

+++ Eintracht Braunschweig: DFL macht es offiziell! Jetzt herrscht Derby-Gewissheit +++

Hannover 96 schottet sich vor dem Niedersachsen-Duell ab. Auf der Homepage des Vereins wird verkündet: Nach dem öffentlichen Training am Montag bleiben die Tore bis zum Anpfiff geschlossen. Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag wird „nicht öffentlich“ trainiert, am Mittwoch haben die Profis Pause.

Tore zu bis Derby-Anpfiff

Warum? André Breitenreiter hat Angst vor Spionen! Der 96-Coach erklärt: Wir machen ab jetzt nicht öffentliche Trainingseinheiten. Das ist einzig und allein der Tatsache geschuldet, dass bei uns Spieler gesperrt sind. Jeder findet es extrem spannend, was wir draus machen – der Gegner auch. Da wollen wir uns überhaupt nicht in die Karten schauen lassen.“


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Eine ganze Reihe von verletzten und gesperrten Spielern sowie einige Wackelkandidaten machen Hannovers Startelf gegen Eintracht Braunschweig unberechenbar. Das will Breitenreiter für einen Überraschungseffekt nutzen – wenn auch auf Kosten der eigenen Fans.