„Endlich ist es passiert“, werden viele Fans von Eintracht Braunschweig denken. Den Löwen ist endlich der langersehnte Befreiungsschlag in der 2. Bundesliga gelungen. Lange Zeit sah es gegen den SC Paderborn nach der nächsten Niederlage aus.
Doch angetrieben von den vielen Fans im Stadion drehte Eintracht Braunschweig das Spiel gegen den SC Paderborn. Cheftrainer Daniel Scherning hatte mit seinen Einwechslungen einen großen Anteil daran.
Eintracht Braunschweig – Paderborn: Befreiungsschlag für die Löwen!
Das tut soooo gut! Fünf Spiele wartete Eintracht Braunschweig auf einen Sieg. Nur drei Punkte holte der BTSV in den vergangenen Spielen. Jetzt sind es gleich drei in einer Partie geworden. Die Löwen gewinnen am 28. Spieltag gegen den SC Paderborn, nachdem es eigentlich nicht so danach ausgesehen hatte, als würde man gewinnen.
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Die Ostwestfalen sind nämlich zweimal in Führung gegangen und nutzen die schlechte Leistung der Braunschweiger dabei aus. Allerdings kämpfte sich die Scherning- Elf zweimal zurück. Richmond Tachie erzielte kurz vor der Halbzeit den 1:1-Ausgleich.
Nach dem Seitenwechsel reagierte Scherning und brachte Leon Bell und Rayan Philippe. Vor allem der Franzose brannte auf ein Tor. 14 Pflichtspiele hatte der Stürmer nicht mehr getroffen. In der 71. Minute war es dann endlich wieder so weit. Philippe machte den 2:2-Ausgleich und ließ die Fans hoffen.
Scherning beweist goldenes Händchen
Und es kam noch besser: Nur wenige Minuten drehte Eintracht Braunschweig gegen Paderborn das Spiel! Erneut war es ein Joker: Bell Bell ließ mit einem tollen Treffer das Eintracht-Stadion beben. Auf den Rängen herrschte Ekstase pur, auf dem Platz jubelten alle Braunschweiger über den Führungstreffer.
Die knappe Führung brachte der BTSV über die Zeit und holte damit drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Mit 27 Punkten steht die Mannschaft von Scherning zwar weiter auf dem Relegationsplatz, erhöht aber den Druck auf Preußen Münster auf Rang 15. Beide Teams sind nun punktgleich.
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Auf einem direkten Abstiegsplatz, wo derzeit der SSV Ulm steht, sind es nun vier Punkte Vorsprung. Die Ulmer müssen am Sonntag (6. April, 13.30 Uhr) beim FC Schalke 04 ran.