Gemeinsam mit Thomas Tuchel musste auch Zsolt Löw den FC Bayern München im vergangenen Sommer verlassen. Neun Monate später ist er wieder da. Und erstmals traut er sich in die vorderste Reihe.
Seit 13 Jahren erfolgreicher Co-Trainer, übernimmt Löw RB Leipzig nach der Entlassung von Marco Rose als Cheftrainer. Beim Konkurrenten des FC Bayern München gibt es für ihn nur eine Aufgabe: Das drohende Desaster abwenden!
FC Bayern München: Löw zurück in der Bundesliga
Er kam mit Tuchel und ging mit ihm wieder. Seit der Bayern-Trennung war es still geworden um Zsolt Löw. Fast sieben Jahre lang assistierte er „TT“ bei Paris Saint-Germain, dem FC Chelsea und in München. Als Tuchel kürzlich als englischer Nationaltrainer unterschrieb, folgte sein Co ihm nicht. Die Wege trennten sich. Nun hat auch Zsolt Löw wieder einen Job.
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Nicht irgendeinen. Nach einer langen Karriere als Co-Trainer wagt er sich an die Front. Erstmals übernimmt der 45-Jährige einen Cheftrainer-Posten. Nur wenige Stunden, nachdem RB Leipzig die Trennung von Marco Rose verkündet hatte, verkündete der Bundesligist Zsolt Löw als seinen Nachfolger.
Zsolt Löw zurück bei RB Leipzig
Vorerst bis Saisonende übernimmt der Ungar die „Roten Bullen“. Seine Mission ist klar: Er soll die Saison retten, die bei den Sachsen zu einem Desaster zu verkommen droht. Nur zwei Siege aus den letzten elf Spielen ließ die Energydrink-Truppe gewaltig abrutschen. Bei der aktuellen Entwicklung ist nicht nur die Qualifikation für die Champions League in Gefahr, sondern der komplette internationale Wettbewerb.
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In den Red-Bull-Kosmos muss sich der neue Trainer jedenfalls nicht einlesen. FC Liefering, RB Salzburg und RB Leipzig – Löw war bereits bei allen RB-Klubs im deutschsprachigen Raum unterwegs. Von 2015 bis 2018 arbeitete er drei Jahre lang in Leipzig unter Ralph Hasenhüttl und Ralf Rangnick, bevor er Tuchel kennenlernte und über PSG und Chelsea beim FC Bayern München landete.