Es war der erste große Knall der noch frischen Formel-1-Saison: Red Bull hat Liam Lawson degradiert. Der Neuseeländer wurde von Yuki Tsunoda ersetzt und wird ab sofort für die Racing Bulls an den Start gehen.
Ein Umstand, der ihm ganz und gar nicht gefallen hat. Vor dem nächsten Formel-1-Rennen in Japan wurde er von seinem neuen alten Rennstall auf einer emotionalen Art und Weise begrüßt. Lawson konnte es in dem Moment nicht glauben.
Formel 1: Racing Bulls mit emotionaler Begrüßung
Für die Racing Bulls ist Lawson bereits in der vergangenen Formel-1-Saison gefahren, als er für Daniel Ricciardo übernahm. Deswegen wird es für ihn keine schwere Herausforderung sein, direkt nach seinem Wechsel Fuß zu fassen. Vor dem Japan-GP wurde er von dem Schwesterteam von Red Bull herzlich begrüßt.
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Beim Betreten des Fahrerlagers in Suzuka haben Crew-Mitglieder der Racing Bulls Lawson überrascht. Einschließlich Teamchef Laurent Mekies wartete ein Teil des Teams mit einem Schild, auf dem draufstand: „Wir haben dich vermisst“. Dazu wurde auch Lawsons Name hinzugefügt.
Der Formel-1-Pilot konnte es nicht glauben. „Oh mein Gott“, sagte ein sichtlich emotionaler Lawson, ehe er alle Teammitglieder umarmte.
„Schön, wieder bei euch zu sein“
„Vielen Dank Leute, wirklich vielen Dank. Es ist schön, wieder bei euch zu sein“, sagte Lawson anschließend, ehe er ein Gruppenfoto mit den Arbeitskollegen machte. Auch seinen neuen Teamkollegen lernte er danach kennen. Isack Hadjar, der seine erste Formel-1-Saison fährt, wird den neuseeländischen Fahrer nun richtig herausfordern.
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Nun wird sich Lawson bei den Racing Bulls beweisen müssen. Auch auf ihn werden viele Blicke an diesem Formel-1-Wochenende gerichtet sein. Gleichzeitig wird aber auch Yuki Tsunoda, der jetzt im Red-Bull-Auto fahren wird, im Fokus sein. Bleibt zu hoffen, dass sie sich auf der Strecke nicht zu nah kommen werden. Dass es danach knallt, ist nicht unwahrscheinlich.