Jens genießt sein Leben in vollen Zügen. Bis vor Kurzem eine niederschmetternde Diagnose kommt: Er hat Krebs. Von diesem Moment an ändert sich nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das seiner ganzen Familie.
Er zieht in ein Hospiz im Kreis Wolfenbüttel. Von da aus startete Jens jetzt eine ganz besondere Reise. Möglich gemacht hat das das Team des ASB Wünschewagens Niedersachsen.
Kreis Wolfenbüttel: Jens bekommt Krebsdiagnose
Vor sechs Wochen war Jens noch fit. Doch dann bekam der Endsiebziger plötzlich immer wieder Schmerzen. Die niederschmetternde Diagnose: Jens hat Krebs. Das Leben der Familie wurde danach komplett auf den Kopf gestellt. Inzwischen ist Jens in einem Hospiz im Kreis Wolfenbüttel. „Die schwere Krebserkrankung – sie macht sich immer mehr bemerkbar. Raubt ihm die Energie“, schreibt der Wünschewagen Niedersachsen auf Facebook.
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Im April sollte eigentlich ein lange geplanter Familienausflug stattfinden. Jens wollte gemeinsam mit seiner Frau, seinem Sohn und seinen Enkeln in das Miniatur Wunderland nach Hamburg fahren. „Die Familie ahnt: Dieser Wunsch muss schneller in Erfüllung gehen“, heißt es. Das Team vom Wünschewagen Niedersachsen hat das nun möglich gemacht.




Jens findet seine neuen Lieblingsorte
Die beiden Wunscherfüllerinnen Anja und Lea haben kurzfristig Zeit und begleiten die Familie in die Hansestadt. Auch vor Ort bekommen sie Hilfe. „Das Team vom Miniatur Wunderland unterstützt die Reisegruppe und sorgt dafür, dass sie sorgenfrei durch die kleine Welt reisen kann“, schreibt der Wünschewagen Niedersachsen. Jens kann wegen der Schmerzen nur noch liegen und entdeckt das Wunderland von der Trage aus. Trotzdem strahlt er über das ganze Gesicht.
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Auch seine Familie genießt die gemeinsame Zeit. Jens findet schnell seine Lieblingsorte im Miniatur Wunderland. „Die Formel 1-Strecke und der Flughafen haben es Jens besonders angetan. Fasziniert schaut er den Miniflitzern hinterher, ist begeistert über die Liebe zum Detail“, schreiben die Wunscherfüllerinnen. Nach drei Stunden geht es wieder zurück nach Wolfenbüttel. Jens ist sichtlich erschöpft. „Im ASB-Wünschewagen schläft er, wacht erst im Hospiz wieder auf.“ Doch trotz der Anstrengung lässt seine Freude auch nach der Ankunft nicht nach. Jens ist zufrieden. „Und richtig, richtig kaputt“, schreibt der Wünschewagen Niedersachsen.
Für ihre Arbeit sind die ehrenamtlichen Wunscherfüller vom ASB Wünschewagen Niedersachsen vor allem auf Spendengelder angewiesen. Wenn du dich beteiligen möchtest, bekommst du >>>HIER<<< mehr Infos.