Noch immer ist die Stimmung bei VW mehr als angespannt. Zwar konnten Vorstand, Betriebsrat und IG Metall sich irgendwie einigen. Dennoch ist der Autobauer längst nicht über den Berg.
Besonders in einem VW-Werk ist das zu spüren. Denn die Luft um die Mitarbeiter wird immer dünner…
VW: Wer will vorher gehen?
Die Stimmung im VW-Werk in Emden ist am Boden. Jetzt trifft das knallharte Sparprogramm nicht mehr nur die Verwaltung, sondern auch die Arbeiter in der Produktion. Die „Ostfiesen Zeitung“ berichtet davon, dass den Angestellten auch hier nun Altersteilzeit-Angebote unterbreitet wurden.
+++ VW: Experte mit knallharter Mitarbeiter-Ansage! Vor allem SIE sollten hellhörig werden +++
„Die Vorbereitungen sind in vollem Gange, und wir setzen alles daran, den Prozess im direkten Bereich bestmöglich umzusetzen“, sagte Enno Fehse, der neue Werksleiter von VW Emden zur „Ostfriesen Zeitung“. „Natürlich gibt es auch bei uns Personalziele, die wir erreichen müssen, aber das geschieht im Wesentlichen sozialverträglich über Demografie und Altersteilzeitangebote.“
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„Ist enscheidend für unsere Perspektive“
Damit sei das VW-Werk in Emden noch relativ glimpflich davongekommen. Trotzdem müssten sich die rund 8.000 Mitarbeiter an dem Standort in Ostfriesland an strenge Sparmaßnahmen halten. „Es geht jetzt darum, in den nächsten zwei Jahren die Fabrikkosten zu reduzieren“, so Fehse zur „Ostfriesen Zeitung“. „Dann kommen auch die Nachfolgeprodukte. Das ist entscheidend für unsere Perspektive hier am Standort Emden.“
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Doch die Altersteilzeit ist nicht die einzige Hiobsbotschaft für die Mitarbeiter der Region. Fehse verkündete, dass in nächster Zeit in Emden keine Batteriezellfabrik gebaut werden könne. „Das Thema steht nicht auf der Agenda. Ich habe auch Zweifel, dass sich eine Batteriezellenfabrik hier in Emden rechnet“, so der VW-Boss zur „Ostfriesen Zeitung“. Viele, unter anderem Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und IHK-Präsident Bernhard Brons, hatten sich für den Bau einer solchen Batteriezellfabrik ausgesprochen.